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Montag, 22. Dezember 08 |
Das Wochenende der Wintersonnenwende war reichhaltig gespickt mit interessanten Veranstaltungen. Bereits am Freitag traf man sich zum letzten Appell des Jahres am Sonnenwendfeuer im Kreis der Kameradschaft Northeim. Andächtig konnten wir der mitreißenden Ansprache von Thorsten Heise lauschen, der uns eine kurze Rückschau des vergangenen Jahres lieferte und uns aber auch Ausblicke auf den politischen Kampf im kommenden Jahr gab. Das Lied der Treue und das Sonnenwendlied „Flamme empor“ manifestierten unseren Glauben an ein besseres Deutschland. Anschließend hielten wir in einer Gedenkminute inne um den verstorbenen Kameraden des zu Ende neigenden Jahres, die wir namentlich mit Friedhelm Busse und Otto Riehs noch bestens in Erinnerung haben, die letzte Ehre zu erweisen. Danach verlagerten wir uns zu einem hochkarätig besetzten Balladenabend, der bis in die frühen Morgenstunden andauerte.
Am Sonnabend machten wir uns auf nach Eschede zum Anwesen von Kamerad Nahtz, um dort im Kreis von 220 Gleichgesinnten erneut die Sonnenwende zu begehen. Zur imposanten Zahl der Teilnehmer passend, gab es in der Mitte ein prächtiges Feuer, um das wir uns in Doppelreihe versammelten. In würdiger Zeremonie wurden Sonnenwendverse vorgetragen und passendes Liedgut gesungen. Bis in die tiefe Nacht stellten zum Ende der Veranstaltung Thor Stein und Olli (Agitator) ihr musikalisches Können unter Beweis.
Leider verpassten wir die Demonstration der örtlichen Lehrer, Sozialpädagogen und sonstigen Gutmenschen gegen unsere friedliche Versammlung. Wie uns aber Zeugen bestätigten, war das heimliche Motto des Treibens wieder einmal „Pfeifen gegen Rechts!“.
Gute Erfahrungen machten wir allerdings vor Ort mit der anwesenden Polizei, die uns sehr freundlich zum Veranstaltungsort wies.
Wenn wir schon beim Thema Freund und Helfer sind: Wir waren am Freitag schon sehr überrascht, dass uns keine Polizei begegnete. Diese war dafür am Sonnabend sehr aktiv mit Fahrzeugen im Kreis Osterode unterwegs, fuhr die Häuser von bekannten Kameraden ab und verfolgte sie bei ihren Einkäufen und sonstigen Erledigungen. Nur fand am Sonnabend vor Ort nun einmal nichts statt. Dafür fehlten die freundlichen Beamten dann wieder am Sonntag, als wir uns noch einmal in der längsten Nacht des Jahres am Feuer trafen und den Balladenklängen von Kai lauschten. Mit heißem Met und kühlem Bier ging es wieder bis zum nächsten Tag und nach dem Sonnenwend-Triathlon ging man auch mit der nötigen Schwere ins Bett.
Als Fazit bleibt ein durchwegs gelungenes Wochenende, dass Jung und Alt viel Spaß bescherte, aber auch den Akku für unsere Parteiarbeit wieder auflud. Dank des würdigen Jahresabschlusses werden wir die politische Arbeit im neuen Jahr mit frischem Wind angehen.
Diethelm Kernfischer
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 22. Dezember 08 )
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