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Hilfe für die Flutopfer in Sachsen

Agoraphobie mit Panik Drucken E-Post
Mittwoch, 31. März 10
ImageKeine Sorge, liebe Leser, dieses Wort muss man nicht sofort verstehen, genauso wenig wie die Geschichte, die diesem Artikel vorausgegangen ist.

Agoraphobie ist ja noch recht einfach erklärt, darunter versteht man eine Angst bzw. ein starkes Unwohlsein an bestimmten Orten.

In dem konkreten Fall geht es um einen Asylbewerber aus Armenien, der es sich seit 2002 in unserem Land gut gehen lässt. Na ja, nach seinem Verständnis nicht wirklich gut, denn die böse Ausländerbehörde brachte ihn nach Hann. Münden.
In die idyllische Stadt in Südniedersachsen, wo die Werra und Fulda zur Weser zusammenfließen und jedes Jahr viele Deutsche, wenn sie es sich noch leisten können, ihren Urlaub oder einen Tagesausflug verbringen.
Dort musste dieser arme Asylbewerber bei deutschen Sozialleistungen sein Leben fristen. Das traf ihn so hart, dass er nach 10 Monaten ein ärztliches Attest (Diagnose: Agoraphobie mit Panik) eines ortsansässigen Arztes für Neurologie und Psychiatrie bei der Sozialbehörde einreichte, in dem eine örtliche Veränderung empfohlen wurde, als Beispiel wurde eine Rückversetzung nach Braunschweig vorgeschlagen.


Man hätte den guten Mann ein zweites Mal untersuchen sollen, wahrscheinlich hätte man dann den wirklichen Grund seines Unwohlseins bemerkt. Einfaches Heimweh und man bräuchte ihn nur etwas weiter zurückversetzen, nämlich in sein Herkunftsland, wo er dann tatkräftig an dessen Aufbau mitarbeiten könnte!

Es wurde weder unser noch der Vorschlag des Nervenarztes umgesetzt, der Armenier lebt auch heute noch in Hann. Münden.

Siehe auch hna.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 31. März 10 )
 
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